Stephanusgemeinschaft Kahl e.V.

Aktuelles

Aufgrund des Betretungsverbotes in den Einrichtungen werden wir an dieser Stelle regelmäßig die aktuellen Informationen zur Verfügung stellen!

FAQs des StMAS zum Coronavirus im Zusammenhang mit der Kindertagesbetreuung

Liebe Eltern,
Seit 04. Juni sind die Ausführungsbestimmungen des StMAS zu den Gebühren da.

Für die Monate April und Mai mussten bereits nur die Familien Betreuungsgebühren bezahlen, deren Kind die Notbetreuung in Anspruch genommen hat.

Im Juni werden die entsprechenden Gebühren eingezogen, wenn Ihr Kind die Einrichtung besucht.

Wir weisen jetzt schon darauf hin, dass alle Familien wieder gebührenpflichtig werden, sowie das Betretungsverbot für alle Kinder aufgehoben wird!

Was gibt es Neues?

Der Ministerrat hat erneute Ausweitungen der Notbetreuung bei der Kindertagesbetreuung ab dem 15. Juni 2020 beschlossen. Die bislang bis zum 14. Juni 2020 geltenden Betretungsverbote wurden bis zum 30. Juni 2020 verlängert.

06. Mai 2020:
Privat organisierte Betreuungsgemeinschaften sind ab sofort möglich.

Wichtig !

Voraussetzung der Notbetreuung ist immer, dass das Kind

keine Krankheitssymptome aufweist, dabei geht es nicht nur um Symptome einer Erkrankung an COVID-19, sondern um Krankheiten jeglicher Art. Kranke Kinder gehören nicht in eine Kindertageseinrichtung, dies gilt in normalen Zeiten und erst recht in Zeiten der Corona-Pandemie. Derzeit ist es daher explizit verboten und der Besuch trotz Krankheitssymptomen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

nicht in Kontakt zu mit dem Coronavirus infizierten Personen steht bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und das Kind keine Krankheitssymptome aufweist, und

keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.

Eine Notbetreuung wird aktuell angeboten, wenn

  • ein Erziehungsberechtigter
    • in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist
    • als Abschlussschülerin oder -schüler am Schulunterricht teilnimmt und aus diesem Grund an der Betreuung des Kindes gehindert ist
  • eine Alleinerziehende oder ein Alleinerziehender
    • erwerbstätig ist und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist
    • an einer staatlichen, staatlich anerkannten oder kirchlichen Hochschule immatrikuliert ist oder an einer Einrichtung studiert, die gem. Art. 86 Abs. 1 oder 2 BayHSchG Studiengänge durchführt, und aufgrund des Studiums an einer Betreuung des Kindes gehindert ist
    • eine in Studien- oder Prüfungsordnungen vorgeschriebene berufspraktische Tätigkeit verrichtet und aufgrund dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist
    • zu ihrer bzw. seiner Berufsausbildung mit oder ohne Arbeitsentgelt beschäftigt ist und aufgrund dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist
  • beide Erziehungsberechtigte erwerbstätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in den jeweiligen Tätigkeiten an einer Betreuung des Kindes gehindert sind und einer dieser Erziehungsberechtigten aufgrund beruflich veranlasster Auswärtstätigkeiten regelmäßig den überwiegenden Teil der Woche nicht im gemeinsamen Haushalt übernachten kann.

Voraussetzung der Notbetreuung ist in allen diesen Fällen, dass das Kind nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann.

Das bedeutet, dass das Kind in diesen Fällen insbesondere aufgenommen werden kann,

  • wenn der Partner oder eine andere volljährige Person aufgrund eigener Erwerbstätigkeit die Kinderbetreuung nicht übernehmen kann,
  • wenn der Partner oder eine andere volljährige Person zwar zuhause ist, aber bspw. aufgrund einer schweren Erkrankung die Betreuung nicht übernehmen kann.

Auch volljährige Geschwister können die Betreuung übernehmen, wenn sie zur Verfügung stehen.

Eine Notbetreuung wird daneben angeboten, wenn

  • die Betreuung eines Kindes zur Sicherstellung des Kindeswohls vom zuständigen Jugendamt nach den Regelungen des SGB VIII angeordnet wurde.
  • die Eltern des Kindes einen Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben: Gerade dort, wo schon vor der Corona-Pandemie auch unterhalb der Schwelle zur Kindeswohlgefährdung hoher Unterstützungsbedarf bestand, ist besondere Aufmerksamkeit geboten. Damit hat der Kinderschutz insbesondere durch Unterstützung von Familien in Belastungssituationen auch in Corona-Zeiten oberste Priorität. Erforderlich ist ein entsprechender Nachweis der Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung nach §§ 27 ff. SGB VIII (Bescheid des Jugendamts bzw. Nachweis, dass ein Angebot im Rahmen der Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII in Anspruch genommen wird).
  • das Kind eine Behinderung hat oder von wesentlicher Behinderung bedroht ist: Ein Anspruch auf Eingliederungshilfe nach § 99 SGB IX zur Betreuung in einer Kindertageseinrichtung muss durch Bescheid gemäß § 120 Abs. 2 SGB IX festgestellt sein, eine Vereinbarung nach Teil 2 Kapitel 8 SGB IX zwischen dem Einrichtungsträger und dem zuständigen Bezirk geschlossen sein und Leistungen hieraus erbracht werden.

Ausweitungen seit dem 25. Mai 2020:

  • Vorschulkinder dürfen ihre Kita wieder besuchen. Berechtigt sind die Kinder, die zum Schuljahr 2020/21 zur Einschulung an einer Grund- oder Förderschule tatsächlich angemeldet sind. Nicht erfasst sind Kinder, deren Anmeldung zur Einschulung zum Schuljahr 2020/2021 bereits möglich gewesen wäre, aber nicht vorgenommen wurde, zum Beispiel, weil diese zurückgestellt wurden.
  • Geschwisterkinder von Vorschulkindern und Kindern mit (drohender) Behinderung, dürfen ebenfalls wieder ihre Kita besuchen, wenn sie in der gleichen Einrichtung betreut werden. Diese Kinder werden zwar mit dem Begriff „Geschwisterkinder“ umschrieben, auf ein Verwandtschaftsverhältnis kommt es aber ausdrücklich nicht an. Entscheidend ist, dass die Kinder in einem gemeinsamen Haushalt leben.

Corona – Informationen zur Kindertagesbetreuung

Ab dem 15. Juni 2020 können folgende Kinder ihre Kindertageseinrichtungen wieder besuchen:

  • Ab dem 15.06.: Kinder, die im Schuljahr 2021/2022 gemäß Art. 37 Abs. 1 Satz 1 BayEUG schulpflichtig werden. Das sind die Kinder, die bis zum 30. September 2021 sechs Jahre alt werden,deren Erziehungsberechtigte bereits einmal den Beginn der Schulpflicht verschoben haben oder die bereits einmal von der Aufnahme in die Grundschule zurückgestellt wurden.
  • Ab dem 15.06.: Krippenkinder, die am Übergang zum Kindergarten stehen. Das sind zum einen die Zweijährigen, zum anderen die Dreijährigen, die den Übergang in einen Kindergarten bzw. eine Kindergartengruppe (ggf. innerhalb derselben Einrichtung) noch vor sich haben. Wenn Eltern sich nicht sicher sind, ob ihr Kind zu dieser Gruppe gehört, sollten sie sich an die jeweilige Kita wenden.
  • Ab dem 15.06.: Kinder, die mit den eben genannten beiden Gruppen von Kindern in einem Haushalt leben (z.B. Geschwister), wenn sie in derselben Einrichtung betreut werden.

Ab dem 1. Juli könnten dann voraussichtlich alle Kinder wieder regulär ihre Kindertageseinrichtung besuchen. Ob und ggf. unter welchen Voraussetzungen diese Ausweitungen möglich sind, hängt von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens ab.

lt. den Vorankündigungen des StMAS

Infos & was der Freistaat weiter plant, siehe auch: www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kindertagesbetreuung.

Gehört Ihr Kind zu den Kindern, die ab dem 15.06. wieder in die Einrichtungen kommen dürfen,
geben Sie bitte mindestens einen Tag vorher in der Einrichtung Bescheid, ob und ab wann Ihr Kind wieder in die Betreuung kommt
!

Wollen Sie wissen, ob Sie in einem systemrelevanten Bereich arbeiten?
Zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere alle Einrichtungen, die

  • der Gesundheitsversorgung (z.B. Krankenhäuser, (Zahn-) Arztpraxen, Apotheken, Gesundheitsämter, Rettungsdienst einschließlich Luftrettung),
  • der Pflege (z.B. Altenpflege, Behindertenhilfe, Frauenunterstützungssystem),
  • der Kinder-und Jugendhilfe (inklusiv Notbetreuung in Kitas)
  • der Seelsorge in den Religionsgemeinschaften,
  • der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz) und der Bundeswehr,
  • der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung),
  • der Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf),
  • der Versorgung mit Drogerieprodukten,
  • des Personen-und Güterverkehrs (z.B. Fernverkehr, Piloten und Fluglotsen),
  • der Medien (insbesondere Nachrichten-und Informationswesen sowie Risiko-und Krisenkommunikation),
  • der Banken und Sparkassen (insbesondere zur Sicherstellung der Bargeldversorgung und der Liquidität von Unternehmen), der Steuerberatung und
  • der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz (auch Rechtsberatung und ­‑vertretung sowie die Notariate) und Verwaltung dienen sowie
  • die Schulen (Notbetreuung und Unterricht).

Erfasst sind z.B. auch Tierarztpraxen, Post- und Paketdienste, Physiotherapiepraxen, Optiker und Hörgeräteakustiker, die Wohnungslosenhilfe, die Abfallwirtschaft, Bestatter, Tankstellen und Wirtschaftsprüfer, die Herstellung von Medizinprodukten, die Herstellung von Lebensmittel-/Arzneimittelverpackungen und Beschäftigte bei Gewerkschaften, die zur Aufrechterhaltung der grundgesetzlichen Funktion der Gewerkschaften benötigt werden.

Es handelt sich hierbei nicht um eine abschließende Auflistung aller Tätigkeiten, die zur kritischen Infrastruktur gehören können. Die Tätigkeitsfelder werden laufend angepasst.

Ihre Familie fällt in den systemrelevanten Bereich?
Dann lassen Sie uns den folgenden Antrag zukommen:

Antrag Notbetreuung für die kritische Infrastruktur


Antrag Notbetreuung für Alleinerziehende


Den Antrag mailen Sie uns bitte, zusammen mit einer Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers, an:

kontakt@stephanusgemeinschaft-kahl.de

Hier finden Sie die Anordnungen des Gesundheitsministeriums:

Verlängerung der Allgemeinverfüguung vom 16.04.2020

Allgemeinverfügung vom 20.03.2020

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 13.03.2020, Az. G51-G8000-2020/122-65

Hier finden Sie die aktuellen Informationen des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales:

Informationsschreiben des StMAS vom 20.04.2020

Informationsschreiben des StMAS vom 21.03.2020

Pressemitteilung des StMAs vom 16.03.2020

Elterninformation zum Coronavirus des StMAs

Wir möchten uns an dieser Stelle auch ganz herzlich bei all unseren Mitarbeitern für ihren Einsatz und den tollen Zusammenhalt in den Teams und mit dem Träger bedanken!

Elternbrief der Stephanusgemeinschaft vom 13.03.2020

Sollten Sie aufgrund der aktuellen Situation in eine existenzielle Notlage gelangen, wenden sich Sie bitte direkt an unsere Geschäftsstelle, damit wir gemeinsam nach Unterstützungsmöglichkeiten schauen können.